Archiv der Kategorie: Systemfrage

How to feed the world?

„How to feed the world ?“ ist ein künstlerisch und inhaltich gelungenes Animationvideo über die Lage der Welternährung. Es zeigt nicht nur einfach und verständlich Ursachen vieler Probleme ohne dabei wesentliche  Aspekte des komplexen Sachverhalts außer Acht, sondern es spricht auch verschiedene Lösungsstrategien an:

Ein wesentlicher Lösungspunkt ist die Reduzierung des westlichen Fleischkonsums. Hier kann der deutsche Konsument selbst und direkt etwas verändern. Dies ist eine Forderung, die mir am Herzen liegt:

Der westliche Fleischkonsum kann nicht auf die ganze Welt ausgeweitet werden. Dafür ist die Fleischproduktion zu klimaschädlich und Ressourcen sowie Flächen verbrauchend.
Politur (McDonald’s isst die Welt)

Interessant ist auch der Hinweis, dass dauerhaft nicht eine intensivere Nahrungsmittelproduktion das Problem lösen kann, sondern dass wir eine geschlossene Kreislauf in der Landwirtschaft und der Nutzung der landwirtschaftlichen Produkte haben. Unsere Baumwoll- und Bekleidungsindustrie ist zum Beispiel kein geschlossener Kreislauf. Baumwollkleidung kann aufgrund der Chemikalien nicht einfach kompostiert werden und somit der Natur zurück gegeben werden. Sie ist Abfall. Dass es auch anders geht, hat Trigema zusammen mit dem Cradle-to-Cradle-Begründer Michael Braungart gezeigt und ein kompostierbares T-Shirt entwickelt.

Every day the same dream.

Vor kurzem hatte ich „zwei Videos über die Entfremdung in der Arbeitswelt und den Alltag [vorgestellt], die im Stil nahezu identische“ und einem 2d-Jump’n’Run nachempfunden sind. Mit denselben Motiven arbeitet das 2d-Spiel „Every day the same dream“.

In diesem Browsergame kann man nun selbst aktiv versuchen dem Alltag zu entfliehen. Egal ob die Optionen zum Alltag katastrophal oder marginal sind, man wacht am nächsten Morgen in bewährter „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Manier in seinem Bett auf, bis auf einmal alles anders ist. Ist das gesamte System zusammengebrochen, weil alle kollektiv eine der Optionen gewählt haben, die man zuvor ausprobiert hat? War alles zuvor nur ein Traum und man sieht sich am letzten Tag, wie man dem ganzen wirklich entflohen ist? Was meint Ihr?

(Spielzeit: ca. 5 min)

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Artikeln zu Thema  Art Games.

Wie direkte Demokratie nicht funktioniert: Beispiel Campact

Die direkte Demokratie fordert von den Bürgern unter den verschiedenen Formen der Demokratie am meisten. Zum Funktionieren einer direkten Demokratie benötigt sie eine weit Verbreitung des demokratischen Habitus in der Bevölkerung. Dazu gehört das breite Bekenntnis der Bevölkerung zum Dialog und Diskurs, zu Grundwerten, wie dass alle von gleicher Würde sind, und zu einem Minderheitenschutz. Dieser demokratische Habitus muss von jeder Generation aufs neue gelernte und angeeignet werden. Da die Bürger möglichst viel selbst direkt entscheiden, fordert die direkte Demokatie von den Bürgern besser informiert zu sein.

Man sollte meinen, dass diejenigen, die für mehr direkte Demokratie in Deutschland kämpfen, besonders sorgfältig mit den demokratischen Werten umgehen. Dem ist leider nicht so.

Campact als Organisator für Kampganen will „demokratische Teilhabe stärken“ und hat auch keinen schlechten Ruf. Deren Kampagne „Stuttgart 21 stoppen!“ liefert den Gegnern der direkten Demokratie reichlich Argument gegen vermehrte Volksentscheide,  wie sie Campact auch auf Bundesebene fordert. Folgenden Kurzinformationen bietet Campact für die Unterzeichner eines ähnlich lautenden Appells an:

Die Landesregierung will gegen den Willen der Bevölkerung ihr Prestigeprojekt Stuttgart 21 durchsetzen. Über 9 Milliarden Euro Steuergelder sollen verpulvert werden. Mittel, die im „Ländle“ dringend gebraucht werden: Beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.

Die Wahlen im März verunsichern die Befürworter von CDU, FDP und SPD – vor allem angesichts des wachsenden Proteststurms vor Ort. Jetzt müssen wir ihnen klar machen, dass die Menschen in ganz Baden-Württemberg einen Stopp von Stuttgart 21 verlangen.

„Die Landesregierung will gegen den Willen der Bevölkerung ihr Prestigeprojekt Stuttgart 21 durchsetzen.“
Gleich sofort spitzt Campact das Thema auf den Konflikt Bürger gegen Politiker zu. Diese Zuspitzung „Bürger vs. Politiker“ ist eine Polemisierung gegen die repräsentative Demokratie. Die Vereinnahmung aller Bürger hinter der Meinung Campacts ist undemokratisch. In Wahrheit ist die Bevölkerung gespalten. Man beachte außerdem, dass diese Aussage bereits vor den ersten repräsentativen Umfragen getätigt wurde. Entscheidend sind nicht aktuelle Umfragen, sondern wie die Mehrheiten bei einem Entscheidungstermin sind. Das ist in einer direkten wie repräsentativen Demokratie gleich.

„Über 9 Milliarden Euro Steuergelder sollen verpulvert werden.“
9 Milliard sind die geplanten Kosten und nicht die Steuergelder, wie Campact in den Details selbst schreibt. Die Bahn trägt rund 50% davon. Außerdem stehen den Kosten von 9 Milliarden auch Kosten für den Steuerzahler und die Deutschland gegenüber, die verschwiegen werden.  Mit dem Appells lässt Campact die Unterzeichner lügen. Mit falschen Fakten zu argumentieren ist undemokratisch.

„Mittel, die im „Ländle“ dringend gebraucht werden: Beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.“

Diese Aussage impliziert, dass ohne S21 dem Land BaWü 9 Milliarden Euro mehr zur Verfügung stehen, obwohl sich BaWü nur mit 1,8 Mill. Euro und die Stadt Stuttgart praktisch gar nicht daran beteiligt. Den Rest tragen die Bahn und der Bund. Das frei werdende Kapital können diese bundesweit investieren. Ob das Geld des Landes für eben genau jene Investitionen genutzt wird, ist mehr als fraglich. Bestenfalls werden keine weiteren Schulden aufgenommen.

„Die Wahlen im März verunsichern die Befürworter von CDU, FDP und SPD.“

Jetzt wird offensichtlich, dass es Ziel der Kampagne ist, das Thema in den Landtagswahl hineinzuziehen. Da hinter der Campact-Kampagne maßgeblich die Grünen stehen, ist es auch nicht verwunderlich. Campact versucht deren Beteiliung an der Campact-Kampagne jedoch zu verschleiern. Als Partner ist das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 angegeben und wer sich dahinter verbirgt:

Wer kennt schon den VCD oder das Architektur-Forum BaWü? Die Grünen als das bekannteste Mitglied des Aktionsbündnis fehlen aber! Hier sind alle Mitglieder des Aktionsbündnisses:

Campact gibt zwar vor „parteipolitisch neutral“ zu sein und „keine Zwecke im Sinne der Förderung politischer Parteien und derer Programme“ zu verfolgen, hier machen sie aktiv Wahlkampf für die Grünen gegen alle anderen Parteien im Landtag und verstößt gegen ihre in der Satzung niedergeschriebene Zielsetzungen. Damit unterstützt Campact den Weg der Grünen, die parlamentrische Arbeit der repräsentativen Demokratie aufzugeben.

Campact gaukelt den Bürger parteipolitische Neutralität vor, nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau,  desinformiert die Bürger mit einseitig verknappten Informationen und negiert den demokratischen Diskurs innerhalb der Gesellschaft durch Polemisierung „Bürger gegen Politiker“. Campact erweist damit der Bewegung für mehr direkte Demokratie in Deutschland einen Bärendienst.

Auf dem Weg zu mehr direkten Demokratie müssen wir lernen, wie wir Bürgerbeteiligungen sinnvoll in die Entscheidungsprozesse integrieren. Campact zeigt uns, wie es nicht geht.

Spielt die Demokratie nicht gegen den Rechtsstaat aus!

Die Grünen in Baden-Württemberg wollen immer offensichtlicher mit dem Widerstand gegen Stuttgart 21 Wahlkampf für die Landtagswahl im nächsten Jahr machen. Dabei sind alle politischen Beschlüsse dazu längst gefasst und die Verträge längst unterschrieben. An diesem Umstand können die Grünen selbst mit einer absoluten Mehrheit nichts ändern. Dennoch suggerieren sie, sie könnten auf legalem Wege das ganze Projekt stoppen. Ich bezeichnete dies offensichtliche Wahllüge letztens als eine gefährliche Stratgie, ohne dies auszuführen.

Dies Wahlkampfstrategie ist zum einen gefährlich für die Grünen selbst, da sie damit zwar kurzfristige Erfolge erzielen könnten, aber langfristig ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wie es zum Beispiel in Hamburg geschehen ist. Diese Gefahr ist offensichtlich, ich meinte jedoch eine andere.

Die größere Gefahr besteht für den Rechtsstaat und somit für eine Grundfeste unserer Demokratie.

Die Grünen haben sich in der Vergangenheit für ein Bürgerbegehren stark gemacht. Dieses verstieß jedoch offensichtlich gegen geltendes Recht, weswegen OB Schuster und der Gemeinderat es ablehnten.  Dies war ihre einzige Möglichkeit zu entscheiden.  Die Grünen schürten schon damals Ressentiments gegen den Rechtsstaat und die repräsentative Demokratie, indem sie von „juristischen Winkelzügen“ sprachen. Konsequenterweise warfen die Grünen im Kommunalwahlkampf 2009 den anderen Parteien die Ablehnung des Bürgerbegehrens und somit das eigene Unvermögen ein rechtlich sauberes Bürgerbegehren zu starten vor. Dabei hatten die Mitglieder des Gemeinderats keine andere Wahl. Hätten sie anders entschieden, hätte erfolgreich dagegen geklagt werden können. Die Grünen beschuldigten also die Kommunalpolitiker, sich an geltendes Recht gehalten zu haben.

Einer Klage gegen diese Entscheidung wurde schließlich auch eindeutig abgwiesen. Doch anstelle weitere Rechtsmittel einzulegen, die Ihnen der Rechtsstaat gewährt hat, schimpften die Grünen über das Urteil:

Zumal der juristische Aspekt nach diesem Urteil geradezu absurd ist: dieser Rechtsprechung folgend wäre also ein Bürgerentscheid zu keinem Zeitpunkt möglich gewesen – früher nicht, weil erst durch die Novellierung der baden-württembergischen Gemeindeordnung im Jahre 2005 ein Bürgerentscheid rechtlich möglich war und später nicht, weil angeblich Fakten bereits geschaffen wurden.
Dies kann jedoch angesichts der Dimension dieses Projektes sicherlich nicht die ganze Wahrheit sein!
Pressemitteilung 18.07.09

Die Grünen betonen, dass „die Entscheidung über das Großprojekt Stuttgart 21 in erster Linie eine politische und nicht eine juristische ist.“ Weder akzeptierten die Grünen das Urteil, noch nutzten sie den ihnen offene stehenden Rechtsweg aus. Sie nutzen das vergangene Jahr auch nicht für ein neues gesetzeskonforme Bürgerbegehren. Ebenso wenig nutzen sie als größte Fraktion im Gemeinderat die Möglichkeiten der repräsentativen Demokratie.

Sie schüren vielmehr seitdem eine Stimmung „Wir hier unten gegen die da oben“ und gegen den Rechtsstaat, in dem sie ihn als „diese Rechtsprechung“ verhöhnen. Dabei sind sie als größte Gemeinderatsfraktion längst „die da oben“. Der Rechtsstaat, gegen den sie sich wenden, hat sie in die Position gebracht und garantiert ihnen das Recht zu demonstrieren.

„Diese Rechtsprechung“ sind unsere Gesetze und das politische System, das basierend auf dem Grundgesetz und der Landesverfassung entwickelt wurde und sich viele Jahre auch bewährt hat. Die Grünen stellen eine angebliche Mehrheitsmeinung der Bevölkerung über Recht und Staat. Doch auch das Volk steht nicht über dem Gesetz.

Zusammengefasst:
Die Grünen werfen dem OB Schuster und Gemeinderat vor, sich an geltendes Recht zu halten. Sie fordern, dass das Volk über dem Gesetz steht. Sie stellen die Demokratie über den Rechtsstaat.

Wir dürfen die Demokratie nicht gegen den Rechtsstaat ausspielen! Die Demokratie braucht den Rechtsstaat. Wir dürfen den Rechtsstaat nicht aufgeben, auch nicht zugunsten von mehr direkter Demokratie. Das Volk trifft nicht immer bessere Entscheidung, wie ich letztens ausführte.  Demokratische Entscheidungen ohne rechtlichen Schutz ist eine Gefahr für Minderheiten, seien es Moslems, Homosexuelle oder einmal Christen. Der Rechtsstaat garantiert Minderheiten Schutz. Der Rechtsstaat schützt unsere Demokratie. Eine Demokratie ohne Rechtsstaat wird unweigerlich in eine Dikatur enden, in der man sich die Ansätze einer repräsentativen Demokratie herbei sehnen wird.

Wenn einem die repräsentative Demokratie als politisches System und die gegenwärtige Rechtssprechung nicht gefallen, dann kann man diese auf demokratischen Weg den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen. So kann man zu politischen Spielregeln gelangen, die eine direkte Demokratie erlauben.

Die direkte Demokratie ist jedoch anfällig für Populisten. Den Umgang mit der direkten Demokratie muss eine Gesellschaft erlernen und man sollte bei der Einführung direkt-demokratischer Elemente vosichtig vorgehen. Ferner benötigt die direkte Demokratie sowohl eine verantwortungsbewusste Gesellschaft als auch Akteure, die verantwortungsbewusst mit dieser Demokratieform umgehen. Die Grünen lassen dieses Verantwortungsbewusstsein und den dafür nötigen Respekt vor dem Rechtsstaat vermissen.

Mehr über Verantwortungsbewusstsein und Schwierigkeiten auf dem Weg zur direkten Demokratie erfahren möchte, sollte sich folgende Diskussion anhören.

Weiß ich jetzt wo’s herkommt?

Nachdem ich letztens auf zwei satirische Beiträge zu McDonald’s hingewiesen habe (ein Flash-Game, ein Video) und die undifferenzierte Darstellung wider McDonald’s bemängelt wurde, will ich auf McDonalds Werbeseite zum Thema Qualität hinweisen. Ich bin darauf dank eines Flyers mit dem Titel „Wissen, wo’s herkommt“ gestolpert:

Hier die Kritik, die geübt wurde:

Ich finde es ehrlich gesagt etwas unverschämt, mit so viel Mühe und Arbeit ein Spiel zu programmieren, welches dermaßen gegen McDonalds geht. Es ist bewiesen, dass das Fleisch von regionalen Bauern kommt und dass die Rinder definitiv nicht mit „Abfall“ gefüttert werden. So entstehen wieder einmal jede Menge falsche Vorurteile…

Das kritisierte Spiel ist nach eigenen Angaben „eine digitale Parodie von McDonald’s“. Wikipedia sagt zur Parodie:

Parodie bezeichnet die verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung …, wobei zwar die Form … typische Verhaltensweisen beibehalten werden, aber ein anderer, nicht dazu passender Inhalt unterlegt wird. Durch die dadurch aufgebaute deutliche Abweichung gegenüber dem bekannten Original entsteht ein humoristischer Effekt. … erbindet sich mit der Parodie beispielsweise eine Gesellschaftskritik, so kann sie satirische Züge erhalten. Hier kann die Parodie also im Dienst der Satire stehen.

Wer sich selbst ein Bild von dem Spiel machen will, kann eine Runde spielen:

Nachtrag: McDonald’s isst die Welt

Molleindustria sind mit dem McDonald’s Video Game nicht die einzigen, die mit ihrem Spiel die globalen Zusammenhänge einer McDonald’s-artigen Industrie aufzeigen. Das Video „Causes“ von Studio JOHO schlägt vom Humor, der Darstellung und der Analyse in dieselbe Kerbe. Sie geben McDonald’s sogar die Schuld am Weltuntergang.

McDonald’s isst die Welt

Die Einleitung von McDonald’s Video Game lautet:

In einem Unternehmen wie McDonald’s Geld zu verdienen ist gar nicht so einfach! Hinter jedem Sandwich stehen komplexe Prozesse, die Du in den Griff bekommen musst: von der Schaffung von Weiden bis zum Schlachten, vom Restaurant Management bis zur Vermarktung. Du wirst all die schmutzigen Geheimnisse kennenlernen, die uns zu einem der größten Konzerne der Welt gemacht haben.

Wem bisher noch nicht klar ist, dass es sich bei dem Browsergame um eine digitale Parodie handelt, wird darauf nur durch einen kurzen Disclaimer am Anfang des Spiels aufmerksam gemacht. Die restliche Wirtschaftssimulation über McDonald’s ist plausibel. Aus angebauten Soja und gezüchteten Kühe werden zunächst Burger und schließlich mit Marketing beim Verkauf an den Kunden Geld. Natürlich kann man Regenwald roden, Industrieabfälle verfüttern, unliebsame Mitarbeiter feuern, Gesundheits- und Umweltexperten bestechen und Productplacement betreiben. Doch bei dieser ganzen Freiheit ist das Spiel nicht so einfach. Die kritische Öffenlichkeit und das profitgierige Management liegen einem im Nacken.


Auch wenn diese Darstellung von McDonald’s überspitzt ist, so sind die Kernaussagen dennoch richtig und gelten bei weitem nicht nur für Fastfood. Die Landwirtschaft ist einer der größten Umweltverschmutzter und befördert massiv den Klimawandel. Es gibt eine Ausbeutung von einfachen Mitarbeitern im Servicebereich. Die Nahrungsmittelherstellung ist ein automatisierter Industriesektor.

Lösungen bietet das Spiel nicht an. Die Beantwortung dieser Fragen ist auch nicht einfach, denn manche Lösungen sind gegensätzlich. Eine umweltverträglichere Lebensmittelproduktion hat in der Regel einen höheren Flächenverbrauch zur Folge. Noch immer hungeren viele Menschen, die mehr konsumieren möchten. Eines ist aber sicher. Der westliche Fleischkonsum kann nicht auf die ganze Welt ausgeweitet werden. Dafür ist die Fleischproduktion zu klimaschädlich und Ressourcen sowie Flächen verbrauchend.