Archiv der Kategorie: Politur

Sound der Freiheit

Nicht alleine das Titelthema des Amnesty Journal 01/2011 bietet Anlass, auf „das Magazin für die Menschenrechte“ von Amnesty International hinzuweisen. Es ist „Der Sound der Freiheit – Musik und Menschenrechte“.

Nach der lobenswerten Aktion zur Kennzeichnung zur individuellen Kennzeichnungspflicht für Polizisten im letzten Herbst, die ich kommentierte, gibt es nun einen ausführlichen Artikel über die Schulung von Polizisten in Menschenrechten und im Umgang mit Demonstranten zu lesen. Polizisten werden, wie folgt, zitiert:

Die Auszubildenden sollen am eigenen Leib erfahren, welche Auswirkungen ihr Handlen hat. Damit sie genau wissen, wo defintiv Schluss ist.

Menschenrechte sind doch unser Job.

Darüber hinaus wurde auf das Spiel Frontier aufgemerksam gemacht, welches das Vorbild für 1378(km) war, das bei uns zu einer Kontroverse wurde und ich ebenfalls ausführlich kommentierte.

Argumente statt Emotionen

Das Video, das ich für die JuLis Pforzheim/Enzkreis schnitt, ist online:

Motto der Pro-S21-Demonatration am 16. Oktober 2010 in Pforzheim war „Argumente statt Emotionen“.

Mitte letzten Jahres hat Stuttgart 21 mich wie viele andere auch stark bewegt. Nach der Schlichtung ist die emotional aufgeladene Stimmung im Sommer kaum noch zu verstehen. Auch ich bloggt zu Suttgart 21:

Politierte Politur

Nachdem ich den alten Look meines Blogs schon lange überdrüssig war, habe ich ihn endlich angepasst. Das neue Theme erlaubt endlich auch eine vernünftige Menüführung im Header im Gegensatz zur alten. Wer das alte Designvermissen sollte, kann einen letzten, wehmütigen Blick zurück werfen:

Weiß ich jetzt wo’s herkommt?

Nachdem ich letztens auf zwei satirische Beiträge zu McDonald’s hingewiesen habe (ein Flash-Game, ein Video) und die undifferenzierte Darstellung wider McDonald’s bemängelt wurde, will ich auf McDonalds Werbeseite zum Thema Qualität hinweisen. Ich bin darauf dank eines Flyers mit dem Titel „Wissen, wo’s herkommt“ gestolpert:

Hier die Kritik, die geübt wurde:

Ich finde es ehrlich gesagt etwas unverschämt, mit so viel Mühe und Arbeit ein Spiel zu programmieren, welches dermaßen gegen McDonalds geht. Es ist bewiesen, dass das Fleisch von regionalen Bauern kommt und dass die Rinder definitiv nicht mit „Abfall“ gefüttert werden. So entstehen wieder einmal jede Menge falsche Vorurteile…

Das kritisierte Spiel ist nach eigenen Angaben „eine digitale Parodie von McDonald’s“. Wikipedia sagt zur Parodie:

Parodie bezeichnet die verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung …, wobei zwar die Form … typische Verhaltensweisen beibehalten werden, aber ein anderer, nicht dazu passender Inhalt unterlegt wird. Durch die dadurch aufgebaute deutliche Abweichung gegenüber dem bekannten Original entsteht ein humoristischer Effekt. … erbindet sich mit der Parodie beispielsweise eine Gesellschaftskritik, so kann sie satirische Züge erhalten. Hier kann die Parodie also im Dienst der Satire stehen.

Wer sich selbst ein Bild von dem Spiel machen will, kann eine Runde spielen:

Analyse + Aktion

Zurzeit versuchen sich viele Blogger mit Beiträgen zum Unglück auf der Loveparade 2010 in Duisburg, so auch ich.

Ein mieser Beitrag auf dem Blog Analysen + Aktion von Holger Roehlig hat sehr kritische Kommentare erhalten, die etliche inhaltliche Fehler aufdeckten. Auch ich postete ein paar Kommentare dazu. Holger Roehlig empört sich zum Beispiel über das Gehalt von 10.000 EUR eines OBs einer Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern. Ich rechnete ihm vor, dass eine Manager in einem Unternehmen mit vergleichbaren Umsatz bzw. Haushalt und Mitarbeiterzahl wie die Stadtverwaltung weit mehr als das doppelte verdient. Auch seine Empörung, dass der Steuerzahler die Pension bzw. Rente eines Bürgermeisters zahlt, wollte ich nicht teilen.

Als ich nach einem Tag weitere kritische Kommentare bei ihm postet, hat er alle meine Kommentare gelöscht. Auch die zu anderen seiner Beiträge.Zum Beispiel fand ich einen Beitrag (Will die CDU neuen Slogan? „CDU die Tunnelpartei“) sehr zynisch. Teilweise sieht man noch, dass mir Leute geanwortet haben („@Politur“).

Warum schreibe ich dies? Ich will Leute vor solchen Blogs warnen, in denen Diskussionen despotisch verhindert werden und nicht Argumente und Fakten wegzensiert wird. Ein Beispiel für miese Blogkultur.

Was nicht alles mit schönem Wetter korreliert

Als noch frischer Blogger lerne ich jeder Woche etwas dazu. Die Lektion dieser Tag: „Der natürilche Feind des Bloggers ist die Sonne!“.

Schönes Wetter =
Die Seitenaufrufe gehen auf 1/5 zurück.

Schönes Wetter + Wochenende =
Die Seitenaufrufe gehen auf 1/10 zurück.

Dennoch nehmen von Woche zu Woche die Aufrufe der Startseite zu. Scheinbar baut sich da eine kleine Leserschaft auf.

Zionistischer Antisemit

Bin ich schizophren? Ich habe es in den letzten Wochen geschafft, sowohl als antisemitischer Rechtsradikaler als auch als zionistischer Kriegstreiber beleidigt zu werden. Das passiert eben, wenn man eine gemäßigte und differenzierte Meinung vertritt und sich sowohl auf Pro-Israel-Blogs als auch Palästina-Blogs herumtreibt. Der Mann in der Mitte wird von beiden Seiten angefahren. Letztens schrieb ich schon zur Diskussion über das Aufbrechen der Free-Gaza-Flotille durch die IDF:

Liest man aber die Kommentare im Internet, scheint es nur eines der beiden Extreme zu geben.

Diese allein zeigt schon, wie verfahren dieser Konflikt ist. Selbst bei den Unterstützern beider Seiten, die hunderte Kilometer entfernt von Israel leben, ist kaum Bereitschaft zur Versöhnung vorhanden.