CDU sucht den Populismus in der Schweiz

Die CDU in Baden-Württemberg lässt beim Killerspielverbot nicht locker. Die beiden Landtagsabgeordneten Günther-Martin Pauli und Christoph Palm schielen bei populstischen Themen wohl gerne in die Schweiz, wo man ja auch Mineratten verbieten kann. Sie stellten eine kleine Anfrage an die Landesregierung:

  1. Welche Inhalte hat das aktuell in der Schweiz geplante Killerspielverbot?
  2. Wie stellt sich die Rechtslage in Deutschland im Verhältnis zur Schweiz nach der dortigen Umsetzung des neuen Rechts dar?
  3. Welche Erkenntnisse lassen sich aus der aktuellen Diskussion in der Schweiz für Deutschland gewinnen?

Natürlich ist das alle mit Winnenden begründet:

Nicht erst seit dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen beschäftigt sich der Landtag von Baden-Württemberg intensiv mit dem Umgang mit gewalthaltigen oder gewaltverherrlichenden Computerspielen.

Anbetracht der Entwicklungen der geschichtslastigen Erzählstrukturen von Computerspielen, wie es Heavy Rain derzeit vor macht, und dem Kriegsrealismus eines Call of Duty, frage ich mich, wann wir den ersten Ego-Shooter als ernsthaftes Antikriegsspiel haben. Computerspiele sind eine ernsthafte Kunstform wie zum Beispiel La Molleindustria regelmäßig mit ihren politischen Spielen beweist.

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